Termine:

  • Treff Numismatiker
  • am 21 05 2012 18:00 Uhr
  • Schlawwer Cafe
  • am 22 05 2012 09:00 Uhr
  • Schlawwer Cafe
  • am 29 05 2012 09:00 Uhr
  • Tanzgruppe für Kinder von 5 - 12 Jahren
  • am 29 05 2012 15:30 Uhr

  • Das Haus

  • Dem Schwabehaus helfen und spenden.
    Sondersitzung Stadtrat

    Das Sanierungs-, Nutzungs- und Finanzierungskonzept des Vereins wurde der Stadtverwaltung und dem Bauträger als Alternative zum Abriß vorgestellt. Als Reaktion teilte uns Oberbürgermeister Hans-Georg Otto am 30. Oktober 1998 mit, dass “…die vorgelegten Unterlagen nicht den Anforderungen, die ich an einen Investor stellen muß…” entsprechen.

    “Da die Stadtverwaltung … einen klaren Handlungsauftrag nach dem o.g. Stadtratsbeschluß hat, müßten Sie (Schwabehaus e.V.) kurzfristig versuchen, eine andere Beschlußlage im Stadtrat herbeizuführen… Wenn Sie eine solche Sitzung bis spätestens Montag, den 02.11.1998 für den 04.11.1998 beantragen, würde die Stadtverwaltung die neuen Entscheidungen des Stadtrates abwarten.”

    Tatsächlich gelang es, Abgeordnete mehrerer Fraktion dafür zu gewinnen, eine Sondersitzung des Stadtrates zu beantragen. Diese fand dann am 04.11.1998 statt. Der heutige stellvertretende Vereinsvorsitzende Joachim Volger, gleichzeitig auch redeberechtigter Abgeordneter, erläuterte dem Plenum das Konzept zur Sanierung des Schwabehauses, ihrer Finanzierung und der späteren Nutzung. Der Vereinsvorsitzende Dr. Holger Schmidt durfte nicht an der Diskussion teilnehmen, da er als befangen angesehen wurde. Der Stadtrat hat nach anfänglicher Skepsis sehr lange und kontrovers diskutiert. Die Abstimmung erfolgte dann namentlich und ergab eine deutliche Mehrheit für das Konzept des Schwabehaus e.V.

    Grund für diesen Richtungswechsel war neben dem belastbaren Finanzierungs- und Nutzungskonzept vor allem die Tatsache, dass der Verein einen breiten Querschnitt an gesellschaftlichen Gruppen und Generationen repräsentiert und so als ein glaubwürdiger Träger für dieses Bürgerprojekt wahrgenommen wurde.

    Das “Dessauer Phänomen” der nach Sachzusammenhängen wechselnden Mehrheiten hatte wieder einmal seine produktive Gestaltungsmacht bewiesen.